Über SSH synchronisieren

Quelle oder Ziel dürfen auf einem anderen Rechner liegen, der über SSH erreichbar ist – etwa einem NAS, einem Server oder einem kleinen Rechner im Heimnetz. Auch beide Seiten gleichzeitig sind möglich.

Verbindung anlegen

Datei → Neue SSH-Verbindung… oder Bearbeiten → SSH-Verbindungen… öffnet die Verwaltung. Eine Verbindung besteht aus:

Name Frei wählbar. Unter diesem Namen wird die Verbindung später in Pfaden angesprochen.
Host Rechnername oder IP-Adresse.
Benutzer Konto auf dem entfernten Rechner.
Passwort Wird verschlüsselt in der Konfiguration abgelegt, nicht im Klartext.

In der Übersicht lassen sich Verbindungen anlegen, bearbeiten, umbenennen und löschen. Wird eine Verbindung umbenannt, ziehen die Synchronisationen, die sie benutzen, automatisch mit.

Entfernte Pfade schreiben

Ein entfernter Pfad besteht aus dem Namen der Verbindung, einem Doppelpunkt und dem Pfad auf dem entfernten Rechner:

nas:/home/anna/dokumente

Im Dialog einer Synchronisation führt die SSH-Schaltfläche neben Quelle und Ziel zunächst zur Auswahl der Verbindung und dann zu einem Dialog, der die Verzeichnisse auf dem entfernten Rechner durchblättert – mit Größe und Änderungsdatum, sodass sich der richtige Ort ohne Tippen finden lässt.

Was dabei anders ist

Die Prüfung vor jedem Durchlauf

Bevor eine Synchronisation mit einer entfernten Seite überhaupt anläuft, vergewissert sich AutoFileSync, dass die Gegenstelle da ist: Es baut die Verbindung auf, prüft den Schlüssel des Servers und meldet sich an. Das ist dasselbe, was bei einem lokalen Pfad die Frage „ist das Laufwerk verbunden?“ beantwortet. Scheitert einer dieser Schritte, wird die Synchronisation für diesen Durchlauf übersprungen – es wird weder kopiert noch gelöscht.

Für Quelle und Ziel gelten dabei unterschiedliche Maßstäbe:

Das Ergebnis wird zwischengespeichert, damit nicht jeder Durchlauf eine neue Verbindung aufbaut. Eine erreichbare Gegenstelle wird höchstens stündlich nachgeprüft, eine nicht erreichbare höchstens alle fünf Minuten. Nach einer Störung kann es deshalb einige Minuten dauern, bis die Synchronisation von selbst wieder anläuft.