Wenn etwas nicht wie erwartet passiert

Erste Anlaufstelle ist immer das Protokoll. Auf Stufe Info steht darin, was kopiert und gelöscht wurde; auf Debug zusätzlich, welche Datei aus welchem Grund übersprungen wurde.

Eine Datei wird nicht kopiert

Dateien werden bei jedem Durchlauf erneut kopiert, obwohl sie unverändert sind

Das Ziel speichert die Änderungszeit gröber als die Quelle, etwa eine NTFS- oder FAT-Platte als Ziel einer Linux-Festplatte. Die Kopie liegt dann um Bruchteile einer Sekunde vor ihrem Original, und beim Vergleich nach Datum gilt die Quelle als neuer. Die Toleranz in Sekunden im Reiter Optionen fängt das ab; sie steht auf 0, wenn jemand sie ausgeschaltet hat. Ein Sprung um genau eine Stunde auf allen Dateien deutet auf FAT nach einer Zeitumstellung hin, siehe dort.

Im Ziel wird nichts gelöscht, obwohl die Option gesetzt ist

Es wird gar nicht synchronisiert

Eine SSH-Verbindung schlägt fehl

In allen diesen Fällen wird die betroffene Synchronisation für diesen Durchlauf übersprungen: Es wird weder kopiert noch gelöscht. Die übrigen Synchronisationen laufen normal weiter.

Eine Warnung über ein fehlendes Laufwerk erscheint – oder bleibt aus

Ob eine nicht erreichbare Quelle oder ein nicht erreichbares Ziel gemeldet wird, entscheidet je Synchronisation die Option Warnung bei nicht vorhandenem Laufwerk oder SSH-Verbindung: eingeschaltet gibt es nach Einmal synchronisieren eine Warnung und einen Warnungseintrag im Protokoll, ausgeschaltet nur einen Info-Eintrag. Warnt also die eine Synchronisation und die andere nicht, obwohl beide dieselbe Platte vermissen, steht die Option bei ihnen unterschiedlich. Alles Weitere unter Nicht erreichbare Laufwerke und Verbindungen.

Gelöschte Dateien zurückholen

Steht der Löschmodus auf In Papierkorb verschieben, liegen die Dateien im eingestellten Papierkorbverzeichnis, in der Struktur ihres Herkunftsortes. Bei Endgültig löschen und bei Zielen über SSH gibt es keine solche Kopie.

Wurde eine Zieldatei überschrieben, hilft das Generationenprinzip – sofern es vorher eingeschaltet war: Der vorige Stand liegt dann als .bak.1 neben der Datei.