Der Assistent

Der Assistent beantwortet Fragen zu AutoFileSync in gewöhnlicher Sprache und kann Ihnen Arbeit abnehmen: Er schlägt neue Synchronisationen vor, findet heraus, warum etwas nicht geklappt hat, und führt auf Wunsch Befehle aus dem Menü aus. Er läuft vollständig auf diesem Rechner – es wird nichts ins Internet geschickt, und es ist kein Konto und kein Schlüssel nötig.

Den Assistenten benutzen

  1. Assistent → Chat… öffnet das Chatfenster.
  2. Die Frage oder den Wunsch in das untere Feld schreiben, so wie man es einem Menschen sagen würde.
  3. Senden klicken oder Strg+Eingabe drücken (auf dem Mac Cmd+Eingabe). Die Eingabetaste allein beginnt eine neue Zeile.
  4. Die Antwort erscheint oben im Gesprächsverlauf, Wort für Wort, während sie entsteht. Solange steht unten Der Assistent antwortet….

Eine Antwort dauert je nach Rechner einige Sekunden bis wenige Minuten; die allererste etwas länger, weil das Modell erst geladen wird. Das Programm bleibt währenddessen bedienbar, und das Chatfenster darf geschlossen werden: Die Antwort steht beim nächsten Öffnen im Verlauf.

Der Assistent kennt das bisherige Gespräch, Rückfragen wie „und wie mache ich das rückgängig?“ versteht er also. Das Gespräch bleibt erhalten, bis AutoFileSync beendet wird. Neues Gespräch fängt von vorne an – sinnvoll, wenn das Thema wechselt, denn dann lenkt das alte Gespräch nicht mehr ab.

Der Assistent antwortet in der Sprache, in der man ihn fragt.

Was der Assistent kann

Fragen zur Bedienung beantworten Er sucht den passenden Abschnitt dieser Hilfe heraus, antwortet damit und nennt die Hilfeseite, auf der mehr steht.
„Wie synchronisiere ich über SSH?“
Über die eigenen Synchronisationen Auskunft geben Er kennt alle angelegten Synchronisationen mit Quelle, Ziel, Typ und eingeschalteten Optionen, die SSH-Verbindungen (ohne Passwörter), wann zuletzt synchronisiert wurde, ob Quelle oder Ziel erreichbar war – und ob die Synchronisation in dem Fall warnen soll – und den ersten Fehler des letzten Durchlaufs.
„Wie viele Synchronisationen habe ich?“, „Warum ist mein USB-Stick nicht aktuell?“
Den aktuellen Zustand nennen Er weiß, ob das Programm gerade synchronisiert und ob der Hintergrunddienst läuft.
„Läuft die Synchronisation gerade?“
Das Protokoll auswerten Kommt in der Frage das Wort Protokoll oder Log vor, liest er die neuesten Einträge des Protokolls und erklärt sie.
„Was steht im Protokoll?“, „Gibt es Fehler im Log?“
Eine neue Synchronisation vorschlagen Nennt man Quelle und Ziel als Pfade, schlägt er eine fertige Synchronisation vor.
„Synchronisiere /home/anna/Fotos nach /media/usb/Fotos“
Das Entfernen einer Synchronisation vorschlagen Nennt man eine angelegte Synchronisation beim Namen, schlägt er vor, sie zu entfernen.
„Entferne die Synchronisation Fotos“
Befehle aus dem Menü ausführen Einmal synchronisieren, Vorschau, Synchronisation starten, Synchronisation stoppen, Hintergrunddienst starten, Hintergrunddienst stoppen und Log-Datei anzeigen.
„Synchronisiere jetzt einmal“, „Zeige mir die Log-Datei“

Vorschläge bestätigen

Der Assistent ändert nie selbst etwas. Hat er einen Vorschlag, beschreibt er ihn in einem Satz, und unten im Chatfenster erscheint ein Knopf, der sagt, was er tut:

Synchronisation anlegen… Öffnet den gewohnten Dialog für eine neue Synchronisation, bereits mit Name, Typ, Quelle und Ziel ausgefüllt. Dort lässt sich alles prüfen und ändern; angelegt wird erst mit OK.
Synchronisation löschen… Stellt dieselbe Sicherheitsabfrage wie Bearbeiten → Synchronisation löschen.
Name eines Befehls, etwa Einmal synchronisieren Führt den Befehl aus, genau wie der gleichnamige Menüpunkt.

Wer den Vorschlag nicht will, fragt einfach weiter: Mit der nächsten Frage verschwindet der Knopf.

Gut fragen

Grenzen

Der Assistent ist ein kleines Sprachmodell. Er kann sich irren, Pfade verwechseln oder etwas behaupten, das nicht stimmt. Deshalb führt jeder Vorschlag über einen Knopf und den gewohnten Dialog – vor OK lohnt ein Blick auf Quelle und Ziel. Im Zweifel gilt, was in dieser Hilfe steht.

Vom Protokoll sieht er nur die neuesten Einträge. Bei sehr vielen Synchronisationen beschreibt er die ersten 30 im Einzelnen und zählt die übrigen nur mit. Einstellungen ändert er nicht, er erklärt nur, wo sie zu finden sind.

Das Modell einrichten

Der Assistent braucht ein Sprachmodell, eine Datei mit der Endung .gguf. Sie gehört nicht zu AutoFileSync, weil sie mehrere Gigabyte groß ist und eine eigene Lizenz hat (siehe Lizenzbedingungen). Fehlt sie, zeigt das Chatfenster Kein Modell gefunden. und nennt den Ordner, in den sie gehört.

Windows setup_llama_windows.cmd im Installationsverzeichnis lädt ein passendes Modell nach %LOCALAPPDATA%\autofilesync\models.
macOS setup_llama_macos.sh lädt ein passendes Modell nach ~/Library/Application Support/autofilesync/models.
Linux Eine GGUF-Datei nach ~/.local/share/autofilesync/models kopieren.

Die Skripte wählen die Größe nach dem Arbeitsspeicher: unter 16 GB das 3B-Modell, ab 16 GB das 7B-Modell, ab 32 GB das 14B-Modell. Größere Modelle antworten genauer, aber langsamer. Liegen mehrere Dateien im Ordner, nimmt der Assistent die erste nach dem Dateinamen. Ein neu abgelegtes Modell wird ohne Neustart gefunden.

Soll eine Datei an anderer Stelle benutzt werden, nennt die Umgebungsvariable AUTOFILESYNC_LLAMA_MODEL ihren vollständigen Pfad; sie hat Vorrang vor dem Ordner.