Eine Synchronisation beschreibt eine Aufgabe: was von wo nach wo abgeglichen wird. Angelegt wird sie über Datei → Neue Synchronisation…, geändert über Bearbeiten → Synchronisation ändern oder einen Doppelklick auf den Eintrag.
Der Name identifiziert die Synchronisation und muss eindeutig sein. Er erscheint in der Übersicht, im Protokoll und – falls eingeschaltet – als Dateiname des Sicherungsnachweises.
| Typ | Was abgeglichen wird |
|---|---|
| Datei | Genau eine Datei. Quelle und Ziel sind vollständige Dateinamen. |
| Verzeichnis | Alle Dateien in einem Verzeichnis, ohne dessen Unterverzeichnisse. |
| Verzeichnisbaum | Ein Verzeichnis mit allen Unterverzeichnissen. Fehlende Zielverzeichnisse werden angelegt. |
Beide Felder nehmen einen Pfad entgegen. Die Schaltfläche daneben öffnet die Auswahl; für einen Rechner am anderen Ende einer SSH-Verbindung gibt es eine eigene Schaltfläche, siehe Über SSH synchronisieren.
Ein Ziel, das noch nicht existiert, wird beim ersten Lauf angelegt. Liegt die Quelle auf einem Wechseldatenträger oder einem Netzlaufwerk, das gerade nicht verbunden ist, überspringt AutoFileSync die Synchronisation und rührt das Ziel nicht an – das ist wichtig, damit ein abgezogenes Laufwerk nicht als „alles gelöscht“ missverstanden wird.
Das Feld Platzhalter schränkt bei den Typen Verzeichnis und Verzeichnisbaum ein, welche Dateien überhaupt betrachtet werden, etwa *.txt für Textdateien oder *.* für alle. Dateien, die nicht passen, sind für diese Synchronisation unsichtbar: Sie werden weder kopiert noch gelöscht, auch dann nicht, wenn gelöschte Dateien im Ziel ebenfalls gelöscht werden sollen.
Auf dem Reiter Ausschlüsse steht ein Muster pro Zeile, zum Beispiel:
*.tmp
node_modules
Thumbs.db
Ausgeschlossen wird sowohl beim Kopieren als auch beim Löschen. Bei einem Verzeichnisbaum wird ein ausgeschlossenes Verzeichnis gar nicht erst betreten – das spart Zeit und verhindert, dass darin liegende Dateien einzeln geprüft werden müssen.
Eine Synchronisation, deren Häkchen Aktiv fehlt, bleibt in der Liste stehen, wird aber nicht ausgeführt. So lässt sich eine Aufgabe vorübergehend stilllegen, ohne sie zu verlieren.
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